Verschiedene Bootstypen

Der wohl meistgenutzte Ruderboottyp ist das Rennruderboot. Der Weltruderverband (FISA) als auch der Deutsche Ruderverband (DRV) haben neben normalen Wettkampfregelungen auch technische Eckpunkte für den Bau von Ruderbooten festgelegt. Diese beinhalten zum Beispiel, dass alle Elemente inklusive der Achse der beweglichen Teile fest mit dem Bootskörper verbunden sein müssen. Die einzige Ausnahme ist der Rollsitz. Des Weiteren müssen alle Ruderer in Fahrtrichtung sitzen. Auch das Mindestgewicht ist vorgeschrieben. Das Boot selbst bietet mit Ruderern besetzt kaum Eigenstabilität, diese wird meistens eher durch die Ruder erzeugt. Generell werden die Boote immer danach benannt, wie viele Menschen darin Platz finden.

Ein weiterer Bootstyp ist das Gigruderboot, das im Gegensatz zu den Rennbooten eine höhere Stabilität aufweist, gleichzeitig aber auch schwerer und langsamer ist.

Das Inrigger-Ruderboot ist noch breiter als ein Gig. Das Besondere ist, dass die Ruderer hintereinander, aber seitlich versetzt im Boot sitzen. Die Dollen sind direkt auf der gegenüberliegenden Bordwand montiert, Ausleger gibt es nicht. Aufgrund der Konstruktion ist es weniger anfällig für Wellen und wird daher oft auf See eingesetzt.

Das Surfboat ist ein für die Brandung entworfenes Ruderboot, das zur Lebensrettung genutzt wird. Es ist so konzipiert, dass es auch bei Turbulenzen zurück ans Ufer gesteuert werden kann.

Das imposante Kirchboot mit festen Sitzbänken wurde im nordeuropäischen Mittelalter zum Kirchgang genutzt.

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shesha